Archive for the ‘Information’ Category

Quellen für wissenschaftliche Abbildungen

Dienstag, Januar 31st, 2012

Wissenschaftliche Abbildungen können ästhetisch sein [1]

oder aussagekräftig [2]

Schnitt durch eine GORETEX-Membrane in Falschfarbendarstellung

oder reiner Blödsinn - lustig oder ärgerlich. [3]

Soll das Versuchsaufbau sein?

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Weihnachtsblog - Über Pseudowissenschaft und Wissenschafts-Voodoo

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

Mit Dr. Petra Lauxmann-Melchinger

Nachdem ich diese Europakarte auf der Website einer skandinavischen Ingenieurfirma entdeckt habe, wollte ich zunächst im diesjährigen Weihnachtsbeitrag meine Sammlung skuriller “Wissenschafts-Fails” vorstellen. Immerhin ist diese Karte ein richtiger Hammer, und ich bin mir noch nicht im Klaren darüber, ob sie nun Ausdruck von Unwissen oder Islamfeindlichkeit ist. Die Türkei ins Meer heruntergekurbelt, die ganze Ostküste des Mittelmeeres samt Syrien, Israel und allen anderen regionalen Staaten mitgerissen, und Armenien hat jetzt eine Mittelmeerküste mit ein paar tollen Seebädern (die freuen sich sicher!).

Das Kaspische Meer ist zu einem Meerbusen verkommen. Aber was für einen Zweck hat es, ständig auf die Werbebranche einzudreschen? Das hatten wir schon… Daher geht es dieses Jahr um einen anderen Lieblings-Aufreger von mir und meiner Coautorin Dr. Petra Lauxmann-Melchinger - die Pseudowissenschaft.

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Chemische Literatur für Praktiker Teil 2 - Adsorptionsisothermen aus wissenschaftlichen Aufsätzen verwerten

Freitag, November 25th, 2011

Beispiel 2: Isothermen konstruieren, wo keine sind

Das folgende Beispiel stellt eine kinetische Untersuchung dar, es wurde PEG (Polyethylenglykol mit Molekulargewichten von 5.000 - 7.000) aus wässrigen Lösungen auf DAY adsorbiert (ein mittlerweile vom Markt verschwundener, aber vielfach kopierter hydrophober Faujasit, 13Y) [1]. Der DAY war vorher zermahlen, gesiebt, gewaschen und getrocknet worden.

Abbildung 2 aus [1]

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Chemische Literatur für Praktiker Teil 1 - Adsorptionsisothermen aus wissenschaftlichen Aufsätzen verwerten

Mittwoch, November 2nd, 2011

Natürlich machen wir alle im Ernstfall eigene Messungen, ehe wir eine Adsorptionsanlage planen (wir sind ja schließlich nicht lebensmüde!), möchten aber vorweg wenigstens eine Vorstellung davon bekommen, was uns erwartet. Also suchen wir in der wissenschaftlichen Literatur nach den Messungen anderer Leute - um dann auf Isothermen mit den Achsenbezeichnungen p/kPa und Molekül/Elementarzelle zu stoßen. Was nun?

Wie solche “enttäuschenden” Funde unter Umständen doch verwertet werden können, möchte ich Ihnen in diesem und dem folgenden Blogbeitrag anhand einiger Beispiele vorrechenen.

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FIZ Technik in Frankfurt meldet vorläufige Insolvenz an

Freitag, Juni 4th, 2010

Knoten aus dem Netz

geschnitten, fällt das Ganze

formlos zu Boden.

Dieser ärgerliche Vorgang - einem gesunden Unternehmen, das die wichtigsten Industriezweige unseres Landes bedient, werden Knall auf Fall Fördergelder entzogen - hat mich glatt zum Verfassen meines ersten (Pseudo)-Haikus gebracht.

Was ist geschehen? (more…)

Der Elefantenfriedhof, oder: Umgang mit losen Datenhaufen

Dienstag, Mai 4th, 2010

Bitte beantworten Sie die folgende Frage: Was haben Ordner voller Excel-Tabellen, E-Mails, Texten und PDF-Dokumenten gemeinsam?

  1. Sie haben nichts miteinander gemeinsam.
  2. Sie werden in keinem von ihnen jenen Wert wiederfinden, der Ihnen im Hinterkopf herumspukt.
  3. Es ist nicht mehr recht ersichtlich, nach welchen Kriterien das Dokument an der betreffenden Stelle abgelegt wurde.
  4. Es ist nicht bekannt, wie viele Kopien jedes Dokument besitzt.
  5. Alle Möglichkeiten sind richtig.

In einer Studie (hier der Link zu einer Pressemeldung dazu) wurden Führungskräfte gefragt, wie hoch sie den Anteil derartiger unstrukturierter Datensammlungen einschätzen. Deutsche Führungskräfte schätzten den Anteil unter 20%, während man in der Branche selbst von 70% ausgeht -  nur die übrigen 30% seien Daten, die in verwertbar strukturierter Form in Datenbanken, etwa CRM-Systemen oder Warenlisten, eingetragen sind.

Elefantenfriedhof aus dem König der LöwenIch nenne eine solche Kollektion einen Elefantenfriedhof. (more…)

Für Datenhamster: (fast) kostenlose Datenbankensoftware Teil I

Freitag, März 26th, 2010

Datenbankensoftware ist ein schlampig benutzter Begriff: Genau genommen heißt ein solches Programm Datenbankenmanagementsystem, während die Datenbank selbst der zusammenhängende Datenbestand ist.

Eigentlich ist kostenlose “Datenbankensoftware” kein Thema, schließlich gibt es MySQL und andere Open Source-Software, oder für die, die sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen möchten, OpenOffice Base. Mancher hat auch ein wenig genutztes MS Access, welches auf dem Rechner vor sich hinschimmelt (manche benutzen es sogar). Man könnte sich damit theoretisch alles, was man je benötigt, vom digitalen Zettelkasten bis zur Literaturverwaltung, selbst konfigurieren. Man könnte. Ich habe es ein paar Mal begonnen, benutze aber dennoch für verschiedene Datenbanken vorgefertigte kleine Programme.

Hier in der Folge einige Softwaretipps. “Fast” kostenlos bedeutet, die Software ist für deutlich unter 100,- € zu haben.

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Freie Patent-Tools

Freitag, November 27th, 2009

Finden Sie Patente lesen mühsam? Ehe Sie sich beklagen, schauen Sie sich einmal die historischen Bilder der Auslegehalle des Deutschen Patent- und Markenamtes an…

Auch heute bleibt es uns nicht erspart, interessante Patente wirklich durchzulesen, aber es gibt zahlreiche Tools, die es einem erleichtern, sich zumindest einen Überblick über die Patentlandschaft zu verschaffen.

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Datenbanken für Chemie-Informationen Teil 2 - kostenpflichtige Datenbanken

Dienstag, September 29th, 2009

Vor genau zwei Jahren habe ich mir das Thema “Kostenpflichtige Datenbanken für Chemie-Informationen” bereits einmal vorgenommen, hier nun die aktualisierte und ergänzte Version. Auch dieses Mal geht es nur um das Auffinden von Daten, nicht um die Suche nach Originalarbeiten.

Bei kostenpflichtigen Datenbanken kostet entweder das Suchen schon Geld, oder aber die Anzeige der Resultate. Trotz der kostenlosen Konkurrenz kann sich die Benutzung der Bezahldienste lohnen, weil ihre Verwendung Zeit spart und man einen Begriff von der Abdeckung der Suche bekommen kann.

Ein Beispiel:

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Über Informationsqualität, und …

Donnerstag, April 16th, 2009

… über die Suche nach der Perle in der Müllhalde.

Stellen Sie sich vor, Sie brauchen für Ihre Arbeit den Siedepunkt eines selten benutzten Lösungsmittels oder den Marktanteil für ein generisches Arzneimittel. Sie werfen Google an und werden fündig.

Wagen Sie es, die gefundenen Informationen für Ihre Planung einzusetzen?

Im heutigen Beitrag soll es um zwei Themen gehen:

  1. Informationsqualität - wie  richtig und wie treffend sind die Fundstellen?
  2. Der Feind, die Suchmaschine - gesponsort, unterwandert  und alles in allem “zugemüllt”.

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