Archive for the ‘Umwelt(technik) und -recht’ Category

Synthetische und natürliche Zeolithe - ein Vergleich. Teil 2

Donnerstag, September 29th, 2011

Wo Naturzeolithe ihre synthetischen Gegenstücke ersetzen

Zwei synthetische und ein Naturzeolith, (c) Claudia Arnold

Auf dem Bild sieht man vorne die rosig gefärbten  synthetischen Zeolithe, hinten Naturzeolith (Klinoptilolith) aus der Slowakei. Während der synthetische Zeolith ein mit Bindemittel geformtes Pulver ist, stellt der Naturzeolith gebrochenes Gestein dar.

Zur Übersicht seien die gängigsten Zeolithe noch einmal nach ihren chemischen Eigenschaften und der Porengröße aufgelistet. Diese (extrem vereinfachte) Einteilung weist auf die möglichen Anwendungen hin:

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Synthetische und natürliche Zeolithe - ein Vergleich. Teil 1

Montag, Juli 18th, 2011

Robert Virta, Industriemineralienspezialist für die U. S. Geological Survey (vielleicht am ehesten mit unserer Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zu vergleichen), schreibt sinngemäß etwa:

“Natur- und synthetische Zeolithe machen sich keine Konkurrenz. Einerseits verhindert der hohe Preis der synthetischen Zeolithe ihren Einsatz auf den traditionellen Verwendungsbereichen von Naturzeolithen. Andererseits sind die strengen Anforderungen an Stabilität, Reinheit und Reproduzierbarkeit, die an die synthetischen Zeolithe in ihren typischen Einsatzgebieten gestellt werden, von Naturzeolithen nicht zu erfüllen.” [1]

Worin bestehen nun die eigentlichen Unterschiede zwischen natürlichen und synthetischen Zeolithen, und wofür werden sie verwendet?

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Wer legt eigentlich Grenzwerte fest? Und nach welchen Kriterien?

Mittwoch, März 2nd, 2011

Einladung zum Colloquium Chimicum

Das Colloquium Chimicum der FFCh (Freiberufliche Chemiker und Inhaber Freier Unabhängiger Laboratorien, eine Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker) hat dieses Jahr ein kontroverses Thema: Wer legt eigentlich fest, wieviel Cadmium und Weichmacher in Spielzeugen drin sein darf? Wieviel Schwermetalle in Bioabfällen? Wieviel Nebenbestandteile in Arzneimitteln? Und nach welchen Kriterien wird das festgelegt?

Die Vortragsveranstaltung mit Gelegenheit zur Diskussion und zum Networking findet am 13. April 2011 in Frankfurt statt. Sie richtet sich an Chemiker und alle Chemieinteressierten. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet sich auf der Website der Veranstaltung.

Quellbares Silicagel zur Wasseraufbereitung

Montag, Februar 8th, 2010

Gerade gelesen: P. L. Edmiston präsentiert ein neuartiges Material zur Wasseraufbereitung, welches in bestimmten Anwendungen Aktivkohle schlagen soll. Genauere Daten kann man der Patentanmeldung auch nicht entnehmen, es steht aber fest, dass es sich um Silicapartikel handelt, die mit organischen Molekülketten zu einem Netz verbunden sind. Die organischen “Maschen” sorgen dafür, dass das Material hydrophob wird - es nimmt nach Angaben des Herstellers kein Wasser auf - und dass es um den Faktor 8 quellbar ist. Besonders soll es sich für Aromaten, Butanon und ähnliches eignen. Beladenes Material schwimmt praktischerweise auf dem Wasser, wird abgeschöpft und wieder ausgeheizt (jetzt sind die VOC in der Gasphase).

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, nullwertiges Eisen (Fe(0), in der Präsentation mit ZVI abgekürzt) in das Material einzubringen, so dass daraus ein Redoxkatalysator wird. Ich werde auf jeden Fall mein Möglichstes tun, um ein Muster zu ergattern…

28. September 2010: Da mittlerweile anscheinend alle Links gebrochen sind, hier das, was noch vorliegt:

Wasseraufbereitung mit adsorbierenden Materialien

Freitag, Juni 6th, 2008

Sauberes Wasser ist, im Gegensatz zu BigMacs und iPods, lebensnotwendig. Wasser kann man nicht herstellen (zumindest nicht in der Praxis). Man kann es nur finden, und meistens muss man es aufreinigen, bevor man es verwenden kann.Die heutige Ausgabe gibt einen (notwendigerweise unvollständigen) Einstieg in das Gebiet der Filtermaterialien.

  1. Wasserverschmutzungen: Eine Einteilung
  2. Organische Schadstoffe
  3. Schwermetalle
  4. Spezialfall Teich/Aquariumsfilter

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Fundstellen für Umweltgesetze

Donnerstag, Juni 5th, 2008

Haben Sie schon einmal versucht, im Internet einen bestimmten Grenzwert zu finden? Oder wussten Sie nicht recht, ob die gefundene Gesetzesstelle wirklich die ist, die in Ihrem Fall anzuwenden ist? Dieser Blogpost ersetzt natürlich nicht die Beratung durch einen Anwalt, kann Ihnen aber eine Hilfe durch das Labyrinth  des Umweltrechts geben.
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