Sieht doch gleich viel besser aus! Wie man seine Daten…

März 29th, 2012

… in wunderschönen Diagrammen gut dastehen lässt, ohne auch nur im mindesten zu mogeln.

Kleine Effekte, die niemanden beeindrucken. Schrotschuss-Messergebnisse. Keine erkennbaren Trends, viele Ausreißer. Was tun? Will man nicht die Rohdaten manipulieren (was hin und wieder auch vorkommt), muss man das Vorhandene eben so gut wie möglich darstellen und sich dabei die Eigenheiten der menschlichen Wahrnehmung geschickt zunutze machen. Eine Anleitung dazu finden Sie in diesem Beitrag.

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Wie erhalte ich meine Arbeitskraft? - Einladung zum Forum für selbstständige ChemikerInnen, Teil 2

März 13th, 2012

Am Freitag, den 16. März 2012, wird wie geplant unser Forum für Selbstständige stattfinden, allerdings mit einer Änderung: Krankheitsbedingt hat uns der vorgesehene Referent Robert Flachenäcker eine Vertretung geschickt, und zwar gleich im Doppelpack. Psychotherapeutin Constanze Börner (mehr zu ihr hier) und Wirtschaftsingenieur Andreas Börner werden den Workshop im Großen und Ganzen unverändert durchführen, abgesehen natürlich von der persönlichen “Handschrift”.

Einige wenige Plätze sind noch frei: Sie können sich bei der GDCh per E-Mail oder Fax anmelden, die Details entnehmen Sie bitte der Einladung (in der noch der ursprüngliche Referent drinsteht).

Quellen für wissenschaftliche Abbildungen

Januar 31st, 2012

Wissenschaftliche Abbildungen können ästhetisch sein [1]

oder aussagekräftig [2]

Schnitt durch eine GORETEX-Membrane in Falschfarbendarstellung

oder reiner Blödsinn - lustig oder ärgerlich. [3]

Soll das Versuchsaufbau sein?

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Wie erhalte ich meine Arbeitskraft? - Einladung zum Forum für selbstständige ChemikerInnen

Januar 31st, 2012

ChemikerInnen bekommen keinen Burnout - Burnout ist für Schattenparker und Warmduscher, nicht für uns Chemie-Helden. Andererseits kann der Alltag auch unsereinen, insbesondere die Selbstständigen, die selbst und ständig bei der Arbeit sind, am Ende ein wenig schlauchen.

So ein(e) Geschlauchte(r) wird unerträglich zynisch, ein schlafgestörter Koffein-Junkie ohne Privatleben, der nicht stillsitzen kann und dem eigentlich alles ganz recht wäre, wenn nur die “lieben” Mitmenschen nicht wären. Zeigen sich da am Ende doch erste Anzeichen von Burn-Out?

Die FFCh hat den Coach und Burnout-Berater Robert Flachenäcker eingeladen, uns etwas über die Vorbeugung des Misstandes zu erzählen. Selbstständige aus der Chemie und verwandten Gebieten, die sich Sorgen machen, ob sie das Tempo in fünf Jahren noch durchhalten, sind herzlich eingeladen, am Freitag, den 16. März 2012, in die Räume der GDCh.

Alle übrigen Informationen können Sie der Einladung entnehmen.

Gerade gelesen: Selbstentzündung von Isoliermaterialien

Januar 13th, 2012

Lagging Fires” von J. Griffiths et al. (lagging = Isoliermaterial)

Dieses Thema berührt nur am Rande die Selbstentzündung von beladenen Adsorbern, aber einige der besprochenen Faktoren, die zur Selbstentzündung von mit organischen Flüssigkeiten getränkten mineralischen Isoliermaterialien führen, sind in beiden Fällen gleich.

Isoliermaterial nach Schwelbrand

Die Abbildung aus der oben verlinkten Publikation zeigt ein saugfähiges Material, das um einen Flansch herum ausgelegt wurde, um durchsickerndes Lösungsmittel aufzunehmen - mit unangenehmen Folgen.

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Weihnachtsblog - Über Pseudowissenschaft und Wissenschafts-Voodoo

Dezember 22nd, 2011

Mit Dr. Petra Lauxmann-Melchinger

Nachdem ich diese Europakarte auf der Website einer skandinavischen Ingenieurfirma entdeckt habe, wollte ich zunächst im diesjährigen Weihnachtsbeitrag meine Sammlung skuriller “Wissenschafts-Fails” vorstellen. Immerhin ist diese Karte ein richtiger Hammer, und ich bin mir noch nicht im Klaren darüber, ob sie nun Ausdruck von Unwissen oder Islamfeindlichkeit ist. Die Türkei ins Meer heruntergekurbelt, die ganze Ostküste des Mittelmeeres samt Syrien, Israel und allen anderen regionalen Staaten mitgerissen, und Armenien hat jetzt eine Mittelmeerküste mit ein paar tollen Seebädern (die freuen sich sicher!).

Das Kaspische Meer ist zu einem Meerbusen verkommen. Aber was für einen Zweck hat es, ständig auf die Werbebranche einzudreschen? Das hatten wir schon… Daher geht es dieses Jahr um einen anderen Lieblings-Aufreger von mir und meiner Coautorin Dr. Petra Lauxmann-Melchinger - die Pseudowissenschaft.

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Chemische Literatur für Praktiker Teil 2 - Adsorptionsisothermen aus wissenschaftlichen Aufsätzen verwerten

November 25th, 2011

Beispiel 2: Isothermen konstruieren, wo keine sind

Das folgende Beispiel stellt eine kinetische Untersuchung dar, es wurde PEG (Polyethylenglykol mit Molekulargewichten von 5.000 - 7.000) aus wässrigen Lösungen auf DAY adsorbiert (ein mittlerweile vom Markt verschwundener, aber vielfach kopierter hydrophober Faujasit, 13Y) [1]. Der DAY war vorher zermahlen, gesiebt, gewaschen und getrocknet worden.

Abbildung 2 aus [1]

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Chemische Literatur für Praktiker Teil 1 - Adsorptionsisothermen aus wissenschaftlichen Aufsätzen verwerten

November 2nd, 2011

Natürlich machen wir alle im Ernstfall eigene Messungen, ehe wir eine Adsorptionsanlage planen (wir sind ja schließlich nicht lebensmüde!), möchten aber vorweg wenigstens eine Vorstellung davon bekommen, was uns erwartet. Also suchen wir in der wissenschaftlichen Literatur nach den Messungen anderer Leute - um dann auf Isothermen mit den Achsenbezeichnungen p/kPa und Molekül/Elementarzelle zu stoßen. Was nun?

Wie solche “enttäuschenden” Funde unter Umständen doch verwertet werden können, möchte ich Ihnen in diesem und dem folgenden Blogbeitrag anhand einiger Beispiele vorrechenen.

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Synthetische und natürliche Zeolithe - ein Vergleich. Teil 2

September 29th, 2011

Wo Naturzeolithe ihre synthetischen Gegenstücke ersetzen

Zwei synthetische und ein Naturzeolith, (c) Claudia Arnold

Auf dem Bild sieht man vorne die rosig gefärbten  synthetischen Zeolithe, hinten Naturzeolith (Klinoptilolith) aus der Slowakei. Während der synthetische Zeolith ein mit Bindemittel geformtes Pulver ist, stellt der Naturzeolith gebrochenes Gestein dar.

Zur Übersicht seien die gängigsten Zeolithe noch einmal nach ihren chemischen Eigenschaften und der Porengröße aufgelistet. Diese (extrem vereinfachte) Einteilung weist auf die möglichen Anwendungen hin:

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Synthetische und natürliche Zeolithe - ein Vergleich. Teil 1

Juli 18th, 2011

Robert Virta, Industriemineralienspezialist für die U. S. Geological Survey (vielleicht am ehesten mit unserer Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zu vergleichen), schreibt sinngemäß etwa:

“Natur- und synthetische Zeolithe machen sich keine Konkurrenz. Einerseits verhindert der hohe Preis der synthetischen Zeolithe ihren Einsatz auf den traditionellen Verwendungsbereichen von Naturzeolithen. Andererseits sind die strengen Anforderungen an Stabilität, Reinheit und Reproduzierbarkeit, die an die synthetischen Zeolithe in ihren typischen Einsatzgebieten gestellt werden, von Naturzeolithen nicht zu erfüllen.” [1]

Worin bestehen nun die eigentlichen Unterschiede zwischen natürlichen und synthetischen Zeolithen, und wofür werden sie verwendet?

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